Kompensation Treibhausgasemissionen

Im Jahr 2019 wurden rund 25’613 Tonnen CO2-Äquivalente durch die RUMBA-Einheiten kompensiert.

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) führt die Kompensation für die gesamte Bundesverwaltung als zentrale Beschaffungsstelle in Zusammenarbeit mit der Fachstelle RUMBA durch.

Derzeit werden nur bereits ausgestellte Emissionsreduktionszertifikate, sogenannte Certified Emission Reductions (CER), von Clean Development Mechanism (CDM) Projekten mit einem nachgewiesenen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung beschafft. Die CER müssen dabei den Gold-Standard aufweisen oder die Erfüllung vergleichbarer Anforderungen nachweisen. Durch dieses gebündelte Vorgehen können qualitativ gute Zertifikate zu einem tieferen Preis beschafft werden, als dies für einzelne Verwaltungseinheiten möglich ist.

Die Beschaffung wird jeweils einmal jährlich in der ersten Jahreshälfte des auf die Emissionen folgenden Jahres organisiert. Die Verwaltungseinheiten können bis Mitte April nach Vorliegen der Umweltdaten entscheiden, ob und wie viele Emissionsreduktionszertifikate sie erwerben möchten. Die Auslieferung der Zertifikate erfolgt dann ab Juli. Ab Bilanzjahr 2020 müssen alle RUMBA-Einheiten ihre gesamten Treibhausgasemissionen vollständig kompensieren.

Emissionsminderungszertifikate werden nach 2020 durch internationale Bescheinigungen abgelöst. Derzeit wird dieser Systemwechsel vorbereitet.

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